Wir bieten professionelle Hilfe: Borlabs Cookie einrichten. Aktuell gibt es eigentlich nur ein wirklich gutes Plugin, um in WordPress Cookies und Drittanbieter-Tools DSGVO-konform einfach und sicher einzubinden: Borlabs Cookie.

So genial das Plugin Borlabs Cookie aber auch ist, so schnell kann man als Betreiber einer WordPress-Seite auch fälschlich annehmen, man erfülle mit dem Installieren des Plugins bereits alle Anforderungen der DSGVO. Dem ist leider in den meisten Fällen nicht so!

Um es gleich vorweg zu sagen: Dies ist kein Fehler von Borlabs Cookie (ganz im Gegenteil bin ich sogar überzeugt, dass die Entwickler hier einen wirklich sehr guten Job machen!)! Das Grundproblem liegt in WordPress selbst: WordPress erlaubt es mit unzähligen Plugins und Themes eine Seite nach dem eigenen Belieben zu gestalten.

Und die hieraus resultierende Individualität jeder WordPress-Seite verhindert, dass es keine 1-Klick-Einrichtung von Boorlabs Cookie gibt, welche garantiert DSGVO konform ist!

Das korrekte Einrichten von Borlabs Cookie geht also weit über das installieren und aktivieren des Plugins hinaus:

Borlabs Cookie einrichten

Wer also bereits eine Lizenz von Borlabs Cookie gekauft hat (was ich jedem Betreiber einer WordPress-Seite nur empfehlen kann) muss sich im nächsten Schritt intensiv mit den bislang genutzten Plugins und deren Funktionen, sowie dem verwendeten Theme (WordPress.org: WordPress Themes) auseinandersetzen.

Sehr viele Seiten nutzen auch Adsense (oder vergleichbare Werbe-Netzwerke) und haben deswegen zusätzliche Achtungspunkte/to-dos beim korrekten Einrichten von Borlabs Cookie. Wenn du Hilfe beim Borlabs Cookie einrichten benötigst, helfe ich dir sehr gerne weiter!

Borlabs Cookie einrichten

Plugins & Themes laden Dateien von fremden Servern

Sehr häufig greifen die Themes und Plugins auf Standard-Dateien wie jQuery oder Google-Schriftarten (Google-Fonts) zurück. Und in den allermeisten Fällen, bauen die Programmierer diese Dateien über einen direkten Link ein, so dass die benötigten Dateien einfach „hinzugeladen“ werden. Für jQuery sieht das dann beispielsweise wie folgt aus:

<script   src=“https://code.jquery.com/jquery-3.5.1.min.js“   integrity=“sha256-9/aliU8dGd2tb6OSsuzixeV4y/faTqgFtohetphbbj0=“   crossorigin=“anonymous“></script>

Mit dieser einen Zeile Code passiert nichts weiter, als dass jQuery in der Version 3.5.1 geladen wird – und zwar vom Webserver jquery.com. Und genau dies stellt nach DSGVO ein Datenschutz-Problem dar, weil beim Laden der Datei(en) von jquery.com unter anderem die IP-Adresse des Webseiten-Besuchers an jquery.com übermittelt wird.

Die IP-Adresse ist gemäß DSGVO jedoch schützenswert, so dass ein solcher „Datenaustausch“ nicht ungefragt/unerlaubt (also ohne Zustimmung des Webseiten-Besuchers) erfolgen darf.

Hierbei handelt es sich um keine Besonderheit von jQuery – dies habe ich nur als exemplarisches Beispiel genommen. Gleiches Problem besteht ebenso für

  • Google Fonts
  • Icons von Font Awesome
  • Kommentarfunktionen von Disqus

Die Liste ist endlos lang und bitte versteht diese nicht falsch: Nur, weil ein von euch genutzter Dienst von mir nicht aufgezählt wurde, bedeutet dies nicht, dass alles in Ordnung ist. Aufgrund der Anzahl der verfügbaren Plugins und Themes ist es schlichtweg nicht möglich alle Gefahrenquellen aufzuzählen!

Plugins setzen Cookies obwohl Borlabs Cookie installiert ist

Neben dem Laden von Dateien von „fremden“ Servern, setzen Plugins häufig auch ungefragt Cookies. Solche Plugins können zum Beispiel Umfrage-Plugins, Ad-Manager oder Gewinnspiel-Plugins sein (auch hier gilt wieder: Die Liste ist definitiv deutlich länger – ich möchte mit meiner kurzen Aufzählung nur ein Gefühl für relevante Plugins geben!).

Damit diese Plugins korrekt funktionieren, werden Cookies benötigt. Durch solche Cookies (Wikipedia: Cookies) werden Informationen zum Webseiten-Besucher auf dem Rechner des Webseiten-Besuchers gespeichert. Auch diese Art von Datenspeicherung ist gemäß der DSGVO als kritisch anzusehen und bedarf der vorherigen Zustimmung des Webseiten-Besuchers.

Beim Borlabs Cookie einrichten muss du also auch hierauf achten und gegebenenfalls Anpassungen an den Plugins vornehmen, damit keine Cookies gesetzt werden, ohne, dass der Webseiten-Besucher dem zugestimmt hat!

Adsense-Werbung wird angezeigt obwohl Borlabs Cookie aktiv ist

Nur, weil Borlabs Cookie installiert wurde, wird nicht automatisch verhindert, dass Adsense-Werbung geladen wird. Auch hier gilt wieder: dies ist kein Fehler von Borlabs Cookie sondern in den unendlichen Möglichkeiten begründet, wie Adsense-Werbung eingebunden werden kann.

Die einen nutzen Plugins für die Adsense-Integration, andere schreiben den Adsense-Code einfach in Kopf- oder Fuß-Zeile des Themes. Egal wie die Adsense-Werbung in WordPress eingebunden wird, sehr sicher bedarf es Maßnahmen, damit Adsense (oder Werbung von anderen Ad-Netzwerken) DSGVO-konform angezeigt wird.

Das einfache installieren von Borlabs Cookie reicht in der Regel nicht aus, um Adsense DSGVO-konform zu nutzen!

Eine DSGVO-konforme Webseite bedeutet sehr häufig auch eine bessere Performance!

Wer sich die Mühe macht Borlabs Cookie richtig einzusetzen und die zuvor genannten Achtungspunkte sauber umsetzt, wird in den meisten Fällen auch eine (deutlich) bessere Performance der eigenen Webseite erleben.

Da das Grundprinzip der DSGVO „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“ ist, bedeutet eine DSGVO-konforme Webseite eben sehr häufig auch eine bessere Ladezeit der Webseite (siehe auch WordPress beschleunigen).

Neben der Performance-Optimierung von WordPress Seiten, biete ich kompetente Hilfe beim Borlabs Cookie einrichten.